#1

Borderwar VII 24.-26.04.15

in Rückmeldungen zu Skirms und OPs. 28.04.2015 22:24
von Stoppelhopser • Admin und Mitglied des BKs | 3.079 Beiträge

So hier die Rückmeldung zu Borderwar 7:

Diesmal hatten wir etwas Stress mit der Anreiße, sind also erst am Freitag morgen auf das Borderwar Gelände gekommen. Das Spielareal war an sich dasselbe wie die vorherigen Jahre, nur ist es nach Osten hin doppelt so groß geworden, mit ein paar schönen Bunkeranlagen und Wäldern.
Unser HQ war diesmal 5km von der Offzone entfernt, zu Fuß also rund 1 1/2 Stunden Marsch!
Zum Glück hatten wir innerhalb der Echo Kompanie die Möglichkeit mit den Fahrzeugen der TF49 gefahren zu werden, hier noch mal ein großes Dankeschön dafür!

Ich habe auch ein paar Ingame-Bilder, sind mit der Actioncam geschossen worden, also nicht die perfekte Qualität:

Insurgents - Echo Kompanie - Echo 1 - Airsoftgemeinschaft Bodensee - Team Bodenseekorps

AKM Selfie-Stick im Lager:


Marsch Freitag zum Dorf; da wir den Anschluss an unseren Zug verloren hatten, waren wir alleine unterwegs und haben versucht allen feindlichen oder auch neutralen Kräften auszuweichen. Mit mehreren Umwegen und nach rund 4 Stunden zu Fuß, haben wir es endlich ins Dorf geschafft. Dort haben wir dann unsere LARP Missionen erledigt, dass ja zusätzliche Punkte für unsere Fraktion gab. Nach etwas Spaß im Dorf haben wir uns auf den langen Weg zurück zum HQ gemacht, wo wir noch unser Lager aufbauen mussten. Diesmal sehr spartanisch mit Tarps und Isomatten. Ein paar Stellungen wurden auch noch errichtet, die jedoch nicht notwendig waren, da die Taskforce kaum bis gar nicht unsere Base angegriffen hat, war wohl zu weit entfernt.




Am Samstag waren wir dann mit unserer Kompanie im ersten Zug unterwegs. Vormittags sind wir relativ früh auf feindliche Task Force Kräfte getroffen und hatten ein paar intensive Scharmützel. Da bei mir und Frank die Waffen streikten und Echo 1-2 sehr starke Verluste hatte, ging es zurück zum HQ. Mittags ging es dann wieder los, ab hier hatten wir drei intensive Gefechte mit der Taskforce, wobei wir die ersten zwei gewonnen haben und anschließend mit nur noch 60 Mann (zwei Züge) "Bunkerhill" gegen drei TF Kompanien verteidigten. Eines der Adrenalin geladensten Spiele wo ich bisher erlebt habe. Die TF hatte enorme Verluste, ca. 2/3 sind ausgefallen, also hat im Schnitt rund jeder von uns 8-15 Mann gehittet. Ich war in einem Einmann Bunker und konnte Richtung Feldweg ein Fahrzeug relativ gut aufhalten. Video hierzu folgt!
Am Abend dann startete die gesamte Echo Kompanie einen Groß-Angriff auf die Task Force Base, mit rund 150 Mann und drei Fahrzeugen marschierten wir erstmal 2 Stunden und versuchten solange wie möglich uns unbemerkt der gegnerischen Base zu nähern. Der Angriff selbst wurde dann aber etwas zu früh entdeckt und von der Task Force zurückgeschlagen. Wir waren mit Kalshnikov Entertainment in einem der letzten Widerstandsnestern und gingen dann aber auch nach einem zähen Scharmützel hit.
Anschließend gingen wir zur Offzone, diese war ja nicht all zu weit mehr entfernt. Glücklicherweise haben wir dann ein Taxi von der TF49 zur HQ bekommen..





Am Sonntag starteten wir einen letzten Angriff auf die PMC Base, die wir nach einem zähen Gefecht schließlich noch einnehmen konnten.

Mein Rebellen Outfit:


zuletzt bearbeitet 29.04.2015 22:19 | nach oben

#2

RE: Borderwar VII 24.-26.04.15

in Rückmeldungen zu Skirms und OPs. 29.04.2015 08:27
von THIRTYSIX • Dr. Best | 177 Beiträge

hört sich richtig gut an freu mich aufs Video


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#3

RE: Borderwar VII 24.-26.04.15

in Rückmeldungen zu Skirms und OPs. 29.04.2015 09:24
von Clank • Vizepräsident der Airsoftgemeinschaft-Bodensee | 1.265 Beiträge

Richtig geil!


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#4

RE: Borderwar VII 24.-26.04.15

in Rückmeldungen zu Skirms und OPs. 29.04.2015 17:46
von SchimmelBoi • Super-Admin - Teamchef Team Eagle | 2.610 Beiträge

Hammer !
Ich hoffe es gibt wieder so ein geiles UntermenschenVideo von Frank


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#5

RE: Borderwar VII 24.-26.04.15

in Rückmeldungen zu Skirms und OPs. 29.04.2015 22:19
von Stoppelhopser • Admin und Mitglied des BKs | 3.079 Beiträge

Kleine Vorschau, komplette Video´s kommen die Tage.

Verteidigung von Bunkerhill; anrückendes Fahrzeug:



Zur Erläuterung: Ich wurde am Ende nicht getroffen, sondern bekam ein paar Abpraller ab. Gefecht ging danach weiter, leider versagt mein Akku bei der Actioncam genau dann.
Ich habe deshalb so viel geschossen, weil eigentlich das Fahrzeug "kaputt" gehen müsste und somit nicht weiter vorrücken könnte.


zuletzt bearbeitet 29.04.2015 22:25 | nach oben

#6

RE: Borderwar VII 24.-26.04.15

in Rückmeldungen zu Skirms und OPs. 30.04.2015 10:51
von Montgomery • BKS-Jesus | 170 Beiträge

Ne ich hab mich dieses Mal zusammengerissen... aber ich hoff der Kramer schafft es irgendwann noch ein Video zusammenzubasteln


www.bodenseekorps.de
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#7

RE: Borderwar VII 24.-26.04.15

in Rückmeldungen zu Skirms und OPs. 09.05.2015 04:47
von Luxuslärmer • Forumspolizei | 489 Beiträge

Hier nun der Versuch die Ereignisse in chronologische Reihenfolge der Borderwar VII aus meiner Sicht zusammen zu fassen. Ich habe auf Seiten der Insurgents – Echo Kompanie – Echo 2 – Bravo gespielt!

(Legende: Blau = Ingame, Rot = Kontakt, Schwarz = Offgame)
[url=http://abload.de/image.phpimg=0001789576_normalzpuf7.jpg[/url]

Mittwoch 22.04.2015
Wir sind 19.00 Uhr Großraum Memmingen mit einem vollen Sprinter gen „Männerwochenende“ aufgebrochen. Ankunft war 02.00 Uhr Donnerstagmorgen, nach einer lustigen und entspannten Fahrt. Erste Überraschung für uns, es war ein Parkplatzeinweiser der Orga zur Stelle (Arme Sau da nachts alleine rum zu dackeln…) der uns einen Großzügen Parkplatz zuwies.

Donnerstag 23.04.2015

Geweckt wurden wir ca. 07.00 Uhr von einem Pick-up der Helmchen, der echt brachial laut war. Zumindest kam es mir so vor, als ich da quasi aus dem Schlaf gerissen worden bin. Ich also den Biwaksack aufgemacht und in eine schöne Sonne geschaut, geil!

Wir haben uns dann wirklich total entspannt dran gemacht zu frühstücken und sind dann nach und nach zum Chronen gegangen. Ging alles schnell und zügig. Habe einige nette Gespräche mit Tschechen, Italienern, Deutschen und Österreichern beim Anstehen geführt. Abmarsch Richtung Base war ca. 12.30 Uhr. Meine Jungs und ich haben so gepackt, dass wir alles im Rucksack in die Base tragen konnten. Alle schafften es ihr Zeug in die Base zu tragen, außer ich – da ich drauf bestand, mein eigenes Wasser in die Base zu schleifen, wog mein Rucksack zu viel für mich. 12l Wasser wiegen was. Also Rucksack bei meinen Freunden (TF49) in die Karre geworfen und in die Base gelaufen. (Hinzufügen möchte ich, dass ich durch aus den Rucksack in die Base hätte tragen können, doch der Preis wäre hoch gewesen) und da die Folgetage Kilometer intensiv waren, war ich sehr froh es nicht getan zu haben. In der Base angekommen war Lager aufbauen angesagt und das Spielzeug mit Ausrüstung für den nächsten Morgen klar machen. Geschlafen wurde früh, ca. 21.00 Uhr waren wir im Bett, da wir die nächste Nacht gas geben wollten.


Freitag 24.05.2015



Wir sind früh raus und dann folgte die übliche morgendliche Prozedur. Die erspare ich euch. 
Wir waren dann zügig Gefechtsbereit und haben an der Ansprache teilgenommen. Im Anschluss daran wurde Echo eingeteilt und Zug- als auch Gruppenführer instruiert.

Kurze Zeit später, ca. 12. 20 Uhr sind wir in Zugstärke Richtung „Old Crossing“ ausgerückt. Jeder „Guerillia“ kennt Sie, unsere alte Base. Dort in der Nähe hatten wir dann ersten Kontakt mit Helmchen. Teile unsere Gruppe sind gleich in die Wäldchen und haben begonnen den Gegner zu umgehen. Ich selbst habe nur ein paar Helmchen gesehen, die aber bereits auf dem Rückzug waren.

Von da aus sind wir die folgende Stunden südlich vorgerückt, mit sehr spärlichem Kontakt. Gerade die Anfangszeit zeigte, dass sich alles wieder einspielen musste. Es wurde zuhauf Kontakt gemeldet und dann als eigene Teile identifiziert. Gegen 14.30 Uhr lauteten die Befehle: „Old Petroleum Rig“ einnehmen und sichern. Haben wir gemacht. Gleiches Spiel als wir 40 Minuten später „ Water Buffalos“ sichern sollten.

Wir haben uns breit und tief gestaffelt in der örtlichen Topografie eingegraben. Als einer unserer Späher Kontakt mit Helmchen meldete, sind wir los. Freudig ein paar BB’s an den Mann bringen zu können. Doch es muss etwas östlich unserer Position gekracht haben, denn dort hörte man schwere Gefechte. Die haben uns gesehen und sich dann Richtung „Village“ zurück. Ich stand einem Helmchen auf ca. 120m auf der Straße gegenüber. Wir haben uns zu gewunken – war ein nettes Kerlchen (vll. liest er das ja hier und fühlt sich angesprochen). Da die Helmchen sich aber zurück zogen bekamen wir Befehl zu unseren Teilen wieder aufzuschließen.

Gegen 18.30 Uhr sind wir zusammen mit anderen Teilen dann Los gezogen Richtung Helmchen-Base. Wir sind ganz am nordöstlichen Ende des Lagers raus gekommen und haben dort dann Ramba- Zamba gemacht. Unser Angriff war wie ein Stich in ein Hornissennest. Und heraus kamen mächtig viele Helmchen. Größtenteils Franzosen wie ich vermuten würde. Da wir mit einer Gruppe flankieren wollten/ haben, erwischten uns die Helmchen alle recht schnell. Nachdem unsere Gruppe wieder zusammen gefunden hatte, mittlerweile war es ca. 20.00 Uhr, beschlossen wir Richtung Offzone zu marschieren. Und da wir alle fast 8 Stunden im Feld waren, haben wir noch schnell unsere Gutscheine eingelöst und ein paar vergessene Kleinigkeiten aus unseren Fahrzeugen geholt (In der Offzone haben wohl tatsächlich welche gepennt, verstand ich nicht...). Im Anschluss daran liefen wir zurück in unsere Base. Da wir nur bedingt Wache hatten, beschlossen wir mit 5 Mann die Helmchen-Base zu infiltrieren. Los gezogen sind wir ca. 22.00 Uhr, bewaffnet mit Gummi-Messer und AEP-Pistolen. Die letzten 300 Meter vor der Helmchen-Base war dann robben angesagt. Endlich wohl angekommen in der Base, habe ich mir meine Stirnlampe aufgesetzt und bin in aller Seelenruhe durch die Helmchen-Base marschiert. Es hat einfach keiner erwartet, dass Insurgents in das Lager einzudringen, daher hat uns keiner angesprochen als wir an Ihnen vorbei gelaufen sind.
Als wir tief in der Base waren, verteilten wir uns und haben fröhlich Leute „gemessert“, es werden ca. 25-35 Helmchen gewesen sein. Das ging so lange gut, bis wir an Knifekill resistente Franzosen gerieten… die haben das ganze dann beendet (klar kann ich auch, wenn Knifekill und AEP-Hits gekonnt ignoriert werden). War uns egal wir haben unseren Spaß gehabt. Die haben uns dann, obwohl gehittet und nicht verarztet, eine Stunde in der Base „fest“ gehalten und uns dann gehen lassen. Im Anschluss dessen sind wir wieder in unsere Base zurück gelaufen. Im Bett waren wir dann ca. 02.00 Uhr.

Samstag 25.05.2015



Aufstehen war um 06.30 Uhr angesagt, da wir um 7.30 Uhr dann Wache hatten und danach dann QRF waren. Ich selbst musste nicht raus mit meiner Gruppe. War ein entspannter Morgen. Einzig einmal kurze Hektik als es hieß das Lager würde angegriffen. Wir haben den Wald bis zur nördlichen Furt durchkämmt – Helmchen wurden keine gesehen.

Abmarsch war für uns ca. 12.00 Uhr Richtung „Old Bunker“. Wir durchstreiften den Wald in Zugstärke und nahmen bis ca. 14.00 Uhr die strategischen Punkte „Trading Station“ und „Predatory Grounds“ ein.
Ich war mit meiner Gruppe selbst Nähe „Predatory Grounds“ im Wald gelegen. Man hörte in der Ferne hektische Rufe und Gefechte. Kurze Zeit später zogen getroffene eigene Verbände vorbei. Wir stellten fest, dass sich ca. 40-50 Helmchen auf unsere Position zu bewegten, also war gedacht das wir uns „eingraben“. Es waren wieder Franzosen die mit uns 12 Mann kurzen Prozess machten, mit 80% Verlusten mussten wir uns zurück ziehen. Im zurückgehen stellten wir fest, dass Echo 3 in unserem Rücken lag, denke denen wird es ähnlich wie uns ergangen sein. Ich selbst war nicht getroffen und konnte somit die Echo und Foxtrott Teile unterstützen die sich in der Zwischenzeit auf dem „Old Bunker“, unser Echo-Hügel, eingegraben hatten. Denke, dass wir dort gute 100 Mann stark waren, nebst Fahrzeugen und Anti-Tank-Waffen. Ab ca. 14.30 Uhr begann dann eines der schwersten Gefechte, dass ich bisher erleben durfte. Dies genauer zu beschreiben würde zu lange dauern. Ich denke es waren ca. vier- fünf Angriffswellen der Helmchen, die immer wieder angriffen. Von allen Seiten, mit Fahrzeugen und mächtig viele von Ihnen. Unsere Fahrzeuge fuhren gehittete in die Base und sollten neue Verbände mitbringen. Dazu kam es nicht mehr, ich selbst wurde 2x getroffen und musste somit zurück in die Base. Zu diesem Zeitpunkt überrannten quasi Helmchen-Teile bereits die Hügelkuppe. War von meiner Sicht eines der geilsten und heftigsten Gefechte die ich je gesehen habe (Hut ab an die Helmchen uns dort so konstant einzuheizen!). Ich selbst konnte noch 20 Knifekills verbuchen, als ich beim Wald durchstreifen jeden Helmchen „messerte“ der bereits mit Warnweste rumstand und auf einen Medic hoffte. Nach kurzem auf munitionieren und verpflegen sind wir dann zusammen mit 2 Fahrzeugen und Infanterie in Kompaniestärke wieder los gezogen.
Ziel war ein Überraschungsangriff auf die Helmchen-Base. Auf dem Weg/ im Wald sahen wir vereinzelt kleine Helmchen-Gruppen die wir alle umgingen, bzw. unbehelligt passieren ließen. Zum Stocken kam unser Angriff dann in der Nähe der Helmchen-Vorposten bei „Curved Roads“. Dort wurden wir alle größtenteils aufgerieben. Muss zugeben dass wir dort ziemlich zusammen geschossen worden sind. Wir waren nicht offensiv genug… nun gut. Nächstes Jahr machen wir es besser. Also wieder den weiten Weg in die Base antreten. Für mich war Nachts kein Programm mehr, da ich Fahrer war und es als meine Pflicht ansah halbwegs fit, 9 Leute sicher nach Hause zu fahren.

Sonntag 26.04.2015



Sonntagmorgen war das erste und einzigste Mal wo wir mit Fahrzeugen verlegt wurden. Unser Auftrag: Sledgehammer-Base sprengen. Bereits nördlich vom Dorf hatten wir Helmchen-Kontakt und mussten runter vom Fahrzeug. Ich habe mich mit einem Kollegen in die Büsche geschlagen und einen Flankenangriff versucht. Wir trafen auf Helmchen die ich gezielt mit 2 Schuss pro Mann rauszog. Ein einzelner zeigte sich davon unbeeindruckt und stürmte stattdessen vorwärts. Also tat ich was ich sehr ungern mache – auf Burst stellen und den Gegenüber im Kugelhagel zum stehen bringen (Entschuldigung hierfür!). Da es auch zu regnen begann und mein Kollege sich nicht wohlfühlte aufgrund Krankheit liefen wir zurück in die Base, wo es erstaunlicherweise nicht regnete (Der Wetter-Gott war auf unserer Seite).

In der Base kamen wir ca. 11.30 Uhr an und das war für mich auch der Zeitpunkt zum Zeltabbau. Auch wenn ca. 12.30 Uhr im Lager nochmal Alarm geschlagen wurde.

Abfahrt mit vollem Sprinter war ca. 14.00 Uhr.


Mein persönliches Fazit:
Wir haben für uns das Beste aus der Borderwar gemacht. Wir haben als Echo-Kompanie klar gezeigt was wir können und das wir eine große Gemeinschaft sind, auf die Verlass ist. Da ja das Wetter wieder traumhaft war, muss ich mich auch beim Airsoft-Wetter-Gott bedanken, denn so wie Sonntagmorgen hätten auch alle 3 Tage sein können. Meine zwei Highlights waren die Gefechte auf „Old Bunker“ und die Infiltration der Helmchen-Base. Wenn mich jemand fragen würde, ob wir wieder hinfahren würden, so würde ich mit „Ja“ antwortet. Jedoch nur mit den Jungs, mit denen wir sonst auch alles in den Wäldern „planieren“, denn ohne geile Truppe – kein geiles Event. In diesem Sinne bedanke ich mich bei allen Lesern und ich hoffe auf konstruktive Kritik, denn dies ist mein erster Erfahrungsbericht.


/ Luxus


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#8

RE: Borderwar VII 24.-26.04.15

in Rückmeldungen zu Skirms und OPs. 12.05.2015 05:22
von Luxuslärmer • Forumspolizei | 489 Beiträge

Weiterer Spielbericht eines Partnerteams.


Spielbericht „Borderwar 7 – Operation Skylance“
24.04. – 26.04.2015 Vrchlabi, Tschechien
Von Kayco, AirKommando47

Der nachfolgende Spielbericht beschreibt meine persönlichen Eindrücke und enthält ausschließlich
meine persönlichen Meinungen und Ansichten.

Allgemeines:

Die Borderwar ist das größte europäische Airsoftevent mit über 3.000 Spielern als „Milsim“.
Der Begriff „Milsim“ ist weitläufig, tausend Mal diskutiert und versucht zu definieren, bleibt aber ein
individueller Anspruch den jeder für sich selbst definieren muss. Für mich persönlich ist die
Borderwar ein Milsim-Event, da Regeln, geistige und körperliche Herausforderungen sowie die
Atmosphäre meinem Anspruch gerecht werden. Letztenendes liegt es aber auch an jedem selbst,
was er draus macht.
Typisch für große Events gibt es auf der Borderwar zwei Hauptfraktionen mit dem größten
Spieleranteil. Eine westliche Eingreif-Super-Sondertruppe (genannt Taskforce 39), sowie eine
Rebellenarmee (genannt Insurgents). Die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale sind das die
Herrschaften von der Taskforce 39 (TF39) möglichst in Wüstentarn, Multicam und Helm spielen
sollen, wobei die Insurgents nahezu alles ausser Wüstentarn etc. - jedoch grundsätzlich mit
Tarnschminke im Gesicht - tragen dürfen. Zusätzlich gab es zwei PMC-Fraktionen, sowie ein paar
Zivilisten, die nach LARP-Art in einem kleinen Dorf gelebt haben. Die Story ergibt sich von selbst.
Das Spielfeld wurde dieses Jahr nahezu verdoppelt, allerdings war es durch eine öffentliche Strasse
halbiert und es gab nur zwei/drei offizielle Übergänge für Spieler und Fahrzeuge.
Wie jedes Jahr werden Ingame-Fahrzeuge zugelassen, welche militärisch aussehen sollen, sowie
Personen und Gepäck transportieren können. Pro Fraktionen sollten das dieses Jahr 10 Fahrzeuge
sein. Gut wenn man ein Fahrzeug hat oder jemanden kennt, denn für die Insurgents ergab sich ein
Transportweg von ca. 7km zwischen OFF-Zone und Camp, während die Gucci-Helmträger Fraktion in
massgeschneiderten Multicam BDUs aus nepalesischer Alpaka-Sackhaarwolle ihr Camp gleich neben
der OFF-Zone hatten. Der Veranstalter stellte aber für alle Insurgents einen Shuttle Transport mit
zwei großen LKWs.

Wie letztes Jahr gliederten wir (7 Spieler vom AirKommando47) uns bei unserem Partnerteam ein.
Insgesamt waren wir damit knapp 60 Leute und präsentierten die mit Abstand stärkste Truppe auf
der Borderwar. Dies führte auch dazu, dass Tito von unserem Partnerteam die Komplettführung der
Echo Kompanie von den Insurgents übernahm und sein Bruder Rolex den Zug Echo2, der vollständig
aus den o.g. 60 Leuten bestand. Echo 1 hatte etwa eine Stärke von 40 Leuten, Echo 3 von 13 (Team
Zack) und Echo 4 waren etwa 20 Spieler. Die Zugführer standen von vorn herein fest und es bedurfte
keiner größeren Koordination vor dem Spiel im Forum. Zumal – zu meiner leidlichen Erfahrungen bei
diversen Berget Events – man sich eh jedes Vorgeplänkel und großartige Organisation im Vorfeld
schenken kann, denn es kommt IMMER und GRUNDSÄTZLICH anders als erwartet. Damit ist größte
Aufgabe und die dadurch wirklich größte Herausforderung: die Improvisation!

Anreisetag:

Unsere Anreise erfolgte mit einem gemieteten Transporter für die komplette Ausrüstung und einem
Privat-PKW. Der Transporter wurde bei Lenz am Vortag beladen und er nahm noch Pedda und Mo
mit. Ich fuhr mit Mario, Matze und Sascha in meinem Auto.
Donnerstag, 23.04.15 05:00 klingelte der Wecker und es begann der Tag der Tage auf den ich mich
bereits 362 Tage lang gefreut habe und auf den ich mich intensiv vorbereitet hatte. Es ist selten, dass
ich um diese Zeit schon lächle, aber als ich aus der Dusche trat mit dem Gedanken daran, dass ich die
nächste Dusche erst in 4 Tage sehe, lächelte ich, warum ich mir das eigentlich antue und dafür noch
Urlaub nehme.

Pünktlich um 06:00 traf ich bei Lenz ein um meine große Tasche in den Transporter zu schmeissen,
die bei umgeklappten Sitzen, quasi den kompletten hinteren Teil meines Autos in Anspruch nahm.
Zur gleichen Zeit kam auch Mario bei Lenz an, so dass wir nach kurzen Worten, einer Kippe und
einem viel zu früh aufgestandenen Lenz weiter zu Matze fahren konnten. Lenz wollte eine Stunde
später losfahren. Als letztes pickten wir noch Sascha auf und los ging es auf die Autobahn Richtung
Dresden.
Trotz einer gefühlten Stunde früher losfahren, überholten wir ca. 2km vor dem Spielgelände noch
Lenz, der Dank seiner äußerst ausgeprägten navigatorischen Fähigkeiten an der richtigen Einfahrt
vorbeifuhr so dass wir ehrenhaft als erstes da waren. Offensichtlich ist Lenz ohne Pause
durchgebrettert…

Nach Ankunft auf dem Spielgelände nahm das Chaos, welches wir nun schon vom letzten Jahr
kannten, seinen Lauf. Kaum ausgestiegen, noch nicht mal einparkt und schon ein eiskaltes Bier in der
Fresse. Tito sei Dank, hatte ich nach nur 30min Begrüßungsprozedere, ausgeprägten Schulterklopfern
und dem freudigen Smalltalk schon ein Brett im Gesicht hängen.
Als erstes packten wir unsere Waffen aus und gingen zum Chronen. Die Prozedur war dieses Jahr
etwas – sagen wir mal – gut gemeinter organisiert. Als erstes füllt man seinen persönlichen
Chronopass aus, dann bekommt man von Orga-Mitgliederns BBs in ein Magazin gefüllt um dann
direkt an den Chronostand zur Messung zu gehen. Je nach Leistung bekam die Waffe eine farbliche
Markierung.

Anschließend ging man mit seinem Chronopass zur Anmeldung, die etwa eine gute halbe Stunde in
einer Warteschlange bedeutete, während dessen das Bier weiter in Strömen floss. Kaum angemeldet
kam es zur ersten nennenswerten Pöbelei, da Mo übersehen hatte, dass der Chronopass
abgestempelt werden muss und man sich erst dann anmelden darf. Eigentlich lustig, wenn ein
Tempelhofer mit Ruhepuls um die 40 durch übertriebenen Bürokratismus erstmal zur Weissglut
getrieben wird, obwohl wir grad mal ne Stunde da waren. Aber der Chronopass war schnelll
abgestempelt und die Anmeldung erfolgreich vollzogen, so dass sich kurz darauf wieder die
gewohnte Harmonie einstellte.

Unser Partnerteam kam mit drei Ingamefahrzeugen, einem Puch, einem Wolf und einem
Sanitätswolf. Allerdings lag nur die Genehmigung von einem Fahrzeug vor, so dass der Transport von
Leuten und Material Stunden dauerte. In dieser Zeit saßen wir auf dem Parkplatz fröhnten dem Bier
und lustigen Gesprächen. Lenz fuhr ins Camp um die Lage zu checken und wir lachten Tränen, da
schon gegen 14:00 unserem Sascha die Lichter ausgingen. Nach üppigen Biergelage, einer brutalen
Sonne und etlichen durchaus liebgemeinten Pöbeleien gegenüber Menschen mit Multicamhintergrund
hatten wir mit Sascha den ersten Realausfall. Wir setzten ihn bei der nächsten Fuhre ins
Camp aufs Auto und ab gings zur Ausnücherung für ihn. Das war eindeutig SEIN Tag ☺
Etwa gegen 18:00 und mittlerweile durch Kopfschmerzen geplagt, kamen wir im Camp an und bauten
alles auf. Es wurde ruhiger… Sascha stand auch wieder sicher auf zwei Beinen und sein Rucksack war
weg. Wir alle kannten das Thema „Wo ist meine Rucksack?“, aber zu stressähnliche Situationen kam
es nicht, da Sascha sein Schicksal souverän ertrug wie ein Mann, zumal im Rucksack nur ein paar
Klamotten und seine Zahnbürste war.
Da ich bei der Zugführung helfen sollte, bestand Tito darauf, dass ich im großen Zelt bei ihm und
seinem Bruder pennen sollte, also liess ich mein Zelt eingepackt und baute mein Feldbett so gut es
ging in das große Zelt. Adieu Privatsphäre!

Der Erste Spieltag:

Wir waren relativ früh auf den Beinen, richteten unsere Ausrüstungen und fröhnten dem natürlichen
Chaos. Den häufigsten Satz den man kurz vor Spielbeginn hört ist: „Hat mal jemand…“. Äusserst lustig
und ich frage mich jedes Mal, warum die Mütter ihren Söhnen nicht alles Notwendige eingepackt
haben…

Gegen 10:00 gab es ein kurzes Antreten aller Insurgents bei dem unser Spielführer „Sametz“ ein paar
allgemeine Worte loswurde und übliche Motivationsschlachtrufe in den Wald gebrüllt wurden.
AK47 wurde von Rolex als Gruppe „Delta“ in seinen Zug Echo2 eingteilt. Sascha wurde – ernüchtert
und voller Tatendrang, jedoch ohne Rucksack - zum Gruppenführer ernannt. Insgesamt hatte Echo2
5 Gruppen und ein Fahrzeug.

Gegen 11:00 gab es ein mehr oder weniger unspektakuläres Briefing aller Offiziere im HQ, was ich
jetzt auch nur erwähne, weil wir dort erfuhren, um was für ein misteriöses militärisches Sperrgebiet
es sich mitten im Spielfeld handelt. Ich zitiere jetzt unseren Spielführer und weise ausdrücklich darauf
hin, dass es sich nicht um meine Worte handelt. „Das Sperrgebiet ist ein Flüchtlingscamp, in dem
Migranten auf Ihre Deportation warten, weil ihnen kein Asyl gewährt wird“. Eine hervorragende
Ausgangsbasis mit 3.000 Airsoft-Verrückten, die sich rund um ein Flüchtlingscamp mit Plastekugeln
beschiessen. Aber man hat ihnen wohl gesagt, dass es eine größere Polizeiübung sei. Ich bin als
Deutscher von dieser Art schmerzfreier, politischer Unkorrektheit doch etwas beeindruckt…
Genau nach meinem Anspruch – immer alles auf den letzten Drücker – legten wir etwa 20min vor
Spielbeginn unsere Funkfrequenzen fest. Aber ich will ja gar nicht meckern, denn es funktionierte
sofort in der gesamten Kompanie einwandfrei.

Die Echokompanie hatte als ersten Befehl über unsere „Forward Operation Base“ (FOB) in Richtung
„Old Petroleum Rig“ vor zu rücken. Nach anfänglichen „navigatorischen“ Schwierigkeiten – oder auch
leichter temporärer Unfähigkeit von mir eine Karte richtig zu lesen – traf ganz Echo mit 1h
Verspätung in der FOB auf der „Northern Road“ ein und wurde von Tito und Rolex sofort in den
Einsatz geschickt. Bereits auf dem Gelände unserer Vorjahresbase bei „Old Crossing“ hatten wir den
ersten Feindkontakt…

Wir fächerten uns bereits westlich von „Old Crossing“ in Schützenrudeln auf und stießen zügig vor.
Ich verlor den Anschluss an Delta und traf zusammen mit Tito in südlicher Richtung auf die ersten
Helmträger. Jetzt zeigte sich das gemeinsame Wirken vom letzten Jahr. Die Züge schwenkten zügig
ein, bildeten auf Befehl eine Reihe und säuberten den Bereich innerhalb weniger Minuten. Sehr
beeindruckend! Das dabei künstlich aufgrund (verständlich) blank liegender Nerven unserer Zug- und
Kompanieführung hervorgebrüllte Chaos war aus meiner Sicht unnötig, brachte aber noch ein wenig
Spannung in die sowie sehr adrenalingeladene Situation. Die beiden Brüder hätten in dieser Zeit
bereits das Dritte Mal dringend einen psychologischen Stuhlkreis machen müssen… Aber das
Ergebnis war perfekt! Leider verlor unsere Gruppe Matze, der Pech mit der Medic-Regel hatte und
zurück zum respawnen in die FOB laufen musste.

In vielleicht 30min war das komplette Gebiet um „Old Crossing“ aufgeklärt, feindfrei und es ging in
Schützenreihe zügig Richtung „Old Petroleum Rig“. Dort hatten wir Gefechte mit PMCs, welche wir
aber problemlos anschossen, flankierten und in orange hüllten. Bis dato hatte ich den Eindruck, das
Event knüpft nahtlos an das letztjährige an und ich sehe Helmträger immer nur von hinten, rennend.
Wobei die schiere Anzahl unserer Teile in Schützenreihe einen Bereich von gut und gerne 300m
abdeckte. Ich glaube wenn sowas auf mich zukommen würde, würde ich auch ganz schnell den
Rückwärtsgang einlegen.

Wir sicherten „Old Petroluem Rig“ ca. 2h lang und wurden dabei zweimal in Zugstärke sondiert.
Beides Mal mit dem Ergebnis, dass Menschen mit Helmeinschränkung in orangenen Westen von
dannen trotteten. Es wurde ruhig… Tito fuhr in die FOB um neue Befehle zu holen, Matze tauchte
wieder frisch geheilt auf und wir relaxten im Wald. Wir montierten unser Polarstar MG vom Puch, da
Matze nun auch noch Waffenprobleme hatte, nicht nur fast alle Gefechte verpasst hatte, sondern
auch noch das notwendige Ersatzgriffstück für seine Masada im Camp vergessen hatte. Es schien so,
als wird das SEIN Tag ☺

Der Befehl lautete noch mindestens zwei weitere Stunden die Position zu halten und auf einen
größeren Angriff zu warten. Tito entschied sich jedoch seine Leute „zu beschäftigen“ und wir
kämmten in Schützenreihe in besagter Breite das Gebiet südlich von „Old Petroleum Rig“ durch. Die
einzigen Gefechte in dieser Zeit waren nur interne Wortgefechte, ausgelöst durch einen durch
Bluthochdruck getriebenen Rolex, der die wirklich beschissene Aufgabe hatte, einen ganzen Zug
diszipliniert durch einen Wald von nachteilig geprägter Vegetation zu führen. Natürlich war das ne
Mordsarbeit, da ständig eine Flanke zu schnell lief. Meistens unsere… Dank seiner Hartnäckigkeit
trotz diverser Pöbeleien lief das erstaunlich gut und wir standen mit einmal 200m vor dem
gegnerischen Camp. Tito lies halten und in Verteidigungsposition gehen. Sein Befehl war eindeutig:
Ausgangspunkt halten, keine offensiven Aktionen. Ein putschähnlicher Zustand lag nun über dem
Wald… Vor uns das Gucci-Camp, hinter uns zwei Stunden Relaxing im Wald und kein Angriffsbefehl.
An dieser Stelle sei gesagt, dass die beschissensten Aufgaben auf solchen Events die sind, Züge oder
gar ganze Kompanien zu führen. Wir sind alle Individualisten mit eigenen persönlichen
Befindlichkeiten und deshalb muss ein Führer den Spagat zwischen Auftrag und der Beschäftigung,
sprich Motivation seiner Leute schaffen. Desweiteren ist es trotz allem Anspruch an Professionalität
und Disziplin ein Airsoftevent, an dem es unterm Strich ums ballern geht.
Wen man dies erkennt und Situationen zu Gunsten seiner Jungs ausnutzt, Regeln etwas
gemeinnütziger auslegt, ist man genau der Richtige für eine solche Veranstaltung.

Tito lies angreifen…

Wir stürmten in Schützenrudeln vor. Zusammen mit Matze und ein paar anderen nahmen wir ein Tor
an der gegnerischen Basis unter Feuer um den vorrückenden Teilen Deckungsfeuer zu geben.
Die Helmträger hatten neben dem Eingang einen Sandhügel als Stellung ausgebaut, die Matze mit
dem MG unter Feuer nahm. Zwischendurch mussten wir das HopUp am MG justieren und die BBs
flogen zu 100ten Richtung TF-Camp bis uns im wahrsten Sinne des Wortes die Luft ausging. Ich kroch
zu Matze, öffnete im Kugelhagel den Rucksack und schloss eine neue Pressluftflasche an. Dann nahm
ich das MG und eröffnete erneut das Feuer auf den Hügel. Aufgrund das großflächigen Angriffs und
zusätzlicher Flankierung durch unsere Alpha-Gruppe, hatten die Herrschaften auf dem Hügel
offensichtlich völlig vergessen, dass wir ein MG hatten. Also hatte ich eine komplette Gruppe die sich
Richtung Alpha konzentrierte im Visier. Kurz darauf war der Hügel leergeschossen. Alles was
anschliessend den Hügel hochlief konnte stehenden Fusses sein organgenes Accessoire ziehen und
sich damit bedecken. Nach wenigen Minuten wurde wir dann doch aufgerieben und von der anderen
Seite flankiert, also zogen wir uns schnell 100mm zurück, wo unser Fahrzeug gerade abgeschossen
wurde und auf die Reparatur durch einen Engineer wartete. Tito und eine kleinere Gruppe sicherten
und wurden prompt durch ein aus dem Camp ausrückenden Zug angegriffen. Unsere Gruppe
verschanzte sich im Wald und wartete auf den vorrückenden Gegner, der ganz in militärisch
korrekter Manier mit der Waffe im Anschlag hintereinander auf dem Weg spazieren ging. Grosses
Kino. Unsere Gruppe schoss den Zug an, welcher sofort wie ein Rudel aufgescheuchter Rehe
auseinander stob (TFler sind Fluchtiere, eindeutig). Einer der Spieler an der Spitze rannte wie ein
bekloppter auf unsere Gruppe zu und brüllte die ganze Zeit: „Gotcha, Gotcha, Gotcha…“, während
auf seinem Platenträger Titos BBs abprallten. Aber da Plattenträger ja vor Kugeln schützen und das
Adrenalin zum Berserkermodus führen kann, verzichte ich darauf diesen Typen zum Arschloch des
Tages zu krönen, denn es war sicher sein erster Feindkontakt an diesem Tag ☺
Wir zogen uns wieder auf unsere Ausgangsposition zurück, munitionierten an unserem mobilen
Munitiosdepot auf und erwarteten den Gegenangriff. Da das MG komplett leergeschossen war, war
Matze leider wieder raus und verpasste das nächste grandiose Gefecht. Es war also definitiv SEIN Tag


Delta bezog an der rechten Flanke in einem größeren Erdloch dicht an dicht Stellung. Vor uns war
eine ca. 40m lange Lichtung bis zur Baumgrenze. Wir tauften die Stellung „Alamo“ da abzusehen war,
was jetzt passieren würde. Aber wir wollten uns so teuer wie möglich verkaufen, also hielten wir
strikte Waffenruhe bis der Gegner ca. 20-30m an unsere Stellung vorrückte und uns immer noch
nicht bemerkte. Lenz eröffnete als erstes das Feuer und der Gegner wusste nicht wie ihm geschieht.
Alleine Pedda nahm auf unserer linken Seite gut 15 Gegner aus dem Spiel. Nach dem ersten Schock,
wich der Gegner aus und versuchte uns auf unserer rechten Flanke zu umgehen, was ihm aufgrund
seiner Überzahl gelang. Ich wechselte meine Feuerposition auf die hintere rechte Flanke und hielt
den Gegner in Schach. Dabei koordinierte Mario mein Feuer, weil er eine deutlich bessere Sicht
hatte. Es gelang einigen Spieler in das dichte Unterholz hinter uns zu gelangen, aber sie hatten uns
noch nicht entdeckt und konzentrierten sich auf die Strassenkreuzung, wo der Großteil der
Echokompanie versuchte die Stellung zu halten. Es war leider ein aussichtsloser Kampf. Ich nahm
noch zwei Gegner aus dem Spiel, ein Dritter zuckte als ich ihn traf, schaute, sah niemanden und griff
weiter an. Wir wurden in die Zange genommen und gingen rumreich in die ewigen Jagdgründe ein…
Ich lief anschliessend zu der Position, die Pedda unter Feuer genommen hatte und entdeckte ca. 20
verwundete Fluchttiere mit Helmeinschränkung, die in einer Furche saßen und von Medics geheilt
wurde. Sehr geiles Bild!! Abmarsch in die Base, Aufmunitionieren, Verpflegen und warten.
Echo hatte Nachtwache von 0:00 – 02:00. Delta und Alpha waren bereit. Während Alpha an beiden
Toren Stellung bezog, wurde Delta geteilt und ging auf Patrouille. Sascha übernahm mit Mario und
Matze den südlichen Bereich und ich kontrollierte mit Lenz, Mo und Pedda die öffentliche Strasse,
die an der westlichen Seite vom Camp verlief. Wir hatten den Auftrag eventuelle Truppen die die
Strasse überqueren wollten aufzuklären. Natürlich kam niemand, denn das Camp war 7km von der
TF-Base entfernt und nach stundenlanger Flucht mussten sich die armen Helmkrieger ausruhen.
Lediglich Sascha wurde mit seiner Gruppe von ein paar experimentierfreudigen TFlern mit
Nachtsichtgeräten aufgerieben, die unser Camp suchten, aber nicht fanden. Der Tag ging
unspektakulär zu Ende und wir konnten ne Mütze Schlaf nehmen.

Der zweite Spieltag:

Wir waren früh wach, relativ ausgeschlafen und in freudiger Erwartung. Üblicherweise werden die
Einheiten, die am Vortag stark in Action waren, am zweiten Tag erstmal defensiv aufgestellt. So auch
wir. Bis 12:00 hieß es Basedefense und danach sollte es zum Einsatz gehen. Kurz vor Zwölf kam es an
der Strasse zu einer kurzen Sondierung durch ein paar Frühaufsteher der Multicamfraktion. Aber so
schnell es begann, war es auch wieder zu Ende. Delta bezog Stellung an der Westseite und vor lauter
langer Weile fingen Matze und Pedda an, sich Witze per Funk zu erzählen. Ich muss sagen ohne die
beiden, wäre dass Event auch sehr langweilig gewesen und beide sind definitiv für Bauchmuskelkater
verantwortlich.

Rolex befahl Marsch zu einem Bezugspunkt, der weder auf meiner, noch auf Saschas Karte
verzeichnet war. Irgendwas hatten wir wohl verpasst. Shit happens.
Wir gruppierten um und ich übernahm die Gruppenführung von Delta, da Rolex seinen Job
hervorragend machte und ich quasi arbeitslos war. Also ging ich mit Elan und Iphone navigierend
nach vorne und wir suchten den Anschluss an den Rest von Echo.
Tito hatte es in der vorhergehenden Nacht geschafft die beiden anderen Fahrzeuge „Ingame“
zuzulassen und so begleiteten uns jetzt alle drei Fahrzeuge zu unserem neuen Ziel: „Old Bunker“.
Der Punkt wurde bereits am Vormittag von Foxtrott übernommen und gehalten. Wir sollten ablösen
und den Punkt bis zum späten Nachmittag verteidigen. „Old Bunker“, den wir im Laufe des Tages
„Bunkerhill“ tauften, war ein Hügel am Ende einer Waldformation mit alten Betonsheltern und einer
guten Möglichkeit zur 360 Grad Verteidigung. Wir waren kaum da, schon kam es zu einer ersten
Sondierung, die durch Echo 4 sehr schnell zurückgeschlagen wurde. Echo 2 sollte östlich vom
„Bunkerhill“ breit gefächert Stellung beziehen und auf weitere Angriffe warten. An dieser Stelle sei
erwähnt, dass die FOB des Gegners keine 400m entfernt von unserem Punkt war.
Delta bezog Stellung in einem Waldstück mit einer Breite von ca. 60m zwischen zwei großen
Freiflächen. Der Gegner handelte mit der richtigen Idee, allerdings mit einer grottenschlechten
Ausführung. In unserer Sichtweise und damit direkt am Waldrand umlief er uns über unsere
Ostflanke in Kompaniestärke in aller Seelenruhe, so dass wir jeden einzelnen Spieler zählen konnten,
ohne dass man uns sah. Ich zählte knapp über 125 Mann. Unsere linke Flanke war die Charliegruppe,
welche den Kontakt zum Gegner weiter hielt ohne die eigene Position zu verraten. Nach kurzer
Abstimmung mit Rolex und Tito, drehten wir unsere Verteidigungslinie um 90 Grad nach Osten,
verstärkten Sie durch Echo4, während der Rest von Echo inklusiver beider Fahrzeuge auf dem Hügel
ihre Stellungen befestigten. Der Tanz begann…
Delta lag mit Charlie und Echo4 in einem Schützengraben etwa 200m vor unseren Stellungen. Es war
zu erwarten, dass der Gegner weiter versucht uns zu umgehen, also schickte ich Delta als Störrtrupp
los. Ich selbst blieb auf Bunkerhill und half bei der Verteidigung. Delta schoss den Gegner an und
verursachte weit vor unseren Stellungen frühzeitig Chaos zwischen dessen Linien. So kam es nicht
zum massiven Angriff auf unsere Stellungen. Inzwischen versuchte ein Zug der Gegner uns auf der
anderen Seite zu umgehen und kam bis in Schussweite an unsere Stellung ran. Ein schweres Gefecht
begann, bei dem kaum noch zu unterscheiden war, wo Freund und wo Feind lagen. Der Gegner
schaffte es uns von Westen bis zur Nordseite zu umgehen, wurde aber gebunden. Als das Gefecht
zäh wurde, kam auf einmal Foxtrott aus Norden und fegte den Gegner aus dem Wald. Foxtrott
verlagerte sich an die Ostseite und klärte den Wald. Unsere Alpha Gruppe meldete Scharfschützen
vom Dickicht vor uns und ich erteilte Delta den Auftrag, die Scharfschützen auszuschalten, was
prompt erledigt wurde. Das Blatt wendete sich und immer mehr Gegner wurden orange markiert
freundlich zum heimgehen bewegt. Delta kehrte auf den Hügel zurück, welches gleichzeitig wieder
ein vorgeschobenes Munitionsdepot war und musste Munition fassen. Keine 10min Verschnaufpause
sollte es weiter gehen. Tito hatte Blut geleckt und wollte sich jetzt deren FOB schnappen. Wir gingen
in Ausgangsposition um auf die FOB vorzurücken. Genau in diesem Moment erfolgte ein weiterer
Angriff auf unsere Rückseite von Norden. Wir waren erneut umzingelt. Ich wich auf Befehl von Rolex
mit Delta aus und wir versuchten den Gegner hinter uns von Westen her zu umgehen. Den ersten
Kontakt hatten wir bereits nach 100m in einem dichten Waldstück in Sichtweite von Bunkerhill.
Meines Erachtens handelte es sich um Späher, die Bewegungen vom Bunkerhill an die FOB
weitergeben sollten. Sascha und Pedda nahmen die beiden sofort unter Feuer und ein gefühltes
Minütchen später, durften die Herren ebenfalls den Rückweg antreten. Wir umgingen weiter
weitläufig und trafen nördlich von Bunkerhill einige Foxtrott Teile, die wir sofort eingruppierten und
gemeinsam zum Angriff übergingen. Diesmal hatten wir den Gegner eingekesselt. Was wir nicht
wussten, dass es sich um eine Zugstärke handelte. Unsere Handvoll schaffte es den Gegner zu
verwirren und deutliche Verluste zuzufügen, aber es waren einfach zu viele. Nur noch Matze und ich
waren im Spiel und ich lag auf der rechten Seite im Wald, parallel zur Strasse. Ich hatte noch genau
ein Magazin und sah wie zwei Helmis in Seal-Manier die Strasse entlang liefen. Sie sahen mich nicht
und ich wartete, bis sie auf 20m dran waren, dann eröffnete ich das Feuer, traf beide. Aber
offensichtlich waren die so erschrocken, dass sie die Treffer nicht merkten. Beide nahmen mich
anschliessend ins Kreuzfeuer und ich musste gefrustet meine Stellung mit dem Deathrag in der Hand
verlassen… Sollte das MEIN Tag werden?
Angesäuert und ein bißchen fertig lief ich nach vorne zum Sammelpunkt, an dem nach und nach die
anderen Deltas eintraffen. Ein junger Mann mit Multicamhosen, Warnweste und Orgaausweis setzte
sich zu uns und erklärte uns, dass er nach dem Rechten schauen soll, da es Beschwerden seitens der
TF gibt, dass der Hügel nicht einzunehmen ist. Bis dato hatten wir 2,5 Kompanien der TF39
aufgehalten. Während der Diskussion steckte ich mir genüsslich eine Zigarette ins Gesicht und damit
war die Freundlichkeit des Herren von der Orga entflogen. Es ist ein Naturschutzgebiet, in dem
strengstes Rauchverbot herrscht. Er sagte mir er, sei von der Orga, soll schauen, dass alles nach
Regeln läuft und ich steck mir neben ihm ne Kippe an. Er fühlte sich schwer verarscht und verlangte
nach meiner Spielernummer, die er auf einer bereits sehr langen Liste notierte. War ja auch selten
dämlich von mir. Ohje, die Motivation fiel ins bodenlose.
Wir liefen zurück ins Camp und munitionierten auf. Ich füllte die beiden Tanks auf unserem MG auf
dem Puch nach, machte eine paar „kurze“ Feuerstösse in den Waldboden und sehnte mich nach
einer Kippe. Genau in diesem Augenblick standen zwei Orgas vor mir und brüllten mich an, warum
ich im Camp rumballere gleich neben dem Versorgungszelt und das sie sofort meine Spielernummer
wollen. Scheisse!

Ich erklärte beiden, dass ich gerade Luft nachgefüllt habe und „ohne“ BBs nur einen kurzen
Funktionstest gemacht habe. Sie beruhigten sich beide wieder, verwarnten mich eindringlich,
während die Zacker vor dem Versorgungszelt schon gröllten vor Schadenfreude…
Seba von unserem Partnerteam lachte, reichte mir ein versöhnliches Bier und ich war deutlich
geläutert. Die Lust auf eine Zigarette blieb und ich fragte Seba, wo denn der „offizielle“ Raucherplatz
sei, damit ich meine erste legale Zigarette rauchen kann. Er zeigte auf eine Stelle mit Metalleimern.
Also stellte ich mich neben einen Metalleimer, der neben den Biergartengarnituren stand. Und als
hätte ich es geahnt, steht 1min später einer von der Orga neben mir und schiss mich zusammen, dass
ich den Eimer vom Raucherplatz entfernt hatte…Ja, es war MEIN Tag ☺

Es war ca. 18:00 als wir uns neu formierten und als komplette Echo-Kompanie erneut Richtung
Bunkerhill ausrückten. Wir sollten das Gebiet erneut übernehmen. Wie von mir erwartet, war da
aber niemand mehr. Also wir weiter in Schützenrudeln auf die gegnerische FOB. Aber da war auch
schon Feierabendstimmung. Mehr als ein Echo-Gruppenfoto konnten wir dort nicht mehr anrichten.
Es blieb uns demnach nix weiter übrig, als weiter in Richtung Taskforce Camp zu marschieren. Es war
ein elendig langer Weg, den wir mit über 100 Mann in Schützenreihe ohne auch nur einen einzigen
Kontakt absolvierten. Wir kamen genau zwischen PMC Camp und Taskforce Basis raus und
formierten uns zum Angriff auf die TF Base. Wir waren extrem schwer zu übersehen und demnach
meldeten die PMCs fröhlich den bevorstehenden Angriff. Rolex befahl freien Feuerkampf und Delta
umging den Hauptkampf am Tor nach rechts. Es dämmerte schon und mein Plan war es zu warten,
bis sich alles beruhigt, um dann in die Basis einzudringen. Was ausserhalb des Camps durch den Wald
lief und einen Held trug nahmen wir aus dem Spiel und fanden eine gute Deckung neben einer
Kreuzung ca. 60m vor der Basis an einem Nebeneingang. Ein paar Helmis patroullierten an uns vorbei
und die Situation schien sich zu entspannen.
Es war stockdunkel als uns eine weitere Patrouille passierte. Lenz juckte der Finger und er wollte
denen so gerne das Fell über die Ohren ziehen. Ich wollte mich an meinen Plan halten, als Pedda auf
der linken Seite von einem Helmi aufgeklärt wurde. Es folgten ein kurzer Feuerstoss von Pedda und
ein langer Schrei…

Wir verhielten uns immer noch ruhig im Wald, aber auf der Kreuzung stand ein übermuskulärer TFler
und plärrte in einer Tour was von „verletzt“, „scheisse“, „irgendwas stimmt nicht…“ auf Englisch und
wir waren uns sicher, wir hatten jemanden schwer erwischt. Da schwand er dahin, der schöne Plan.
Also gaben wir unsere Stellung auf, zogen Orange und markierten uns mit Knicklichtern, riefen
„Feuer einstellen“ und wollten „Erste Hilfe“ leisten. Pustekuchen. Der Typ fasste sich an den
Oberschenkel und hatte nix. Gar nix. Demnach erweitere ich pauschal meine Definition eines TFlers:
Fluchtier mit aussergewöhnlichem Hang zur Theatralik. Das wars. Ab zurück ins Camp. 7km und Delta
lief… Allerdings musste ich dieses Mal korrigierend eingreifen, da Mo an der Spitze seinen
Stechschritt freien Lauf lies und ich in leichte konditionelle Schwierigkeiten kam. Aber Mo nahms mit
Humor und lief ab diesem Zeitpunkt hinter mir um im Zweifel mir „erste Hilfe“ zu leisten ☺.
Zurück im Camp gab es eine freiwillige Nachtmission an der unsere Frohnaturen Pedda und Matze
unbedingt teilnehmen wollten. Matze hatte Nachholbedarf und Pedda musste seine Schmach vor der
TF-Base wieder gut machen. Also ging ich mit…

Wir wurden gegen 23:00 mit unseren Fahrzeugen im „Village“ abgesetzt. Die Gruppe Charlie
begleitete uns und wir hatten die Aufgabe das Dorf von TFlern zu säubern und den dortigen
Sicherheitskräften zu helfen, den Checkpoint auf der Südseite des Camps zu halten. Dafür wurden wir
bezahlt und nahmen als erstes Kontakt zu den Einwohnern auf. Es wurde uns Feuerkampf mit
„Langwaffen“ im Dorf verboten. Lediglich Backup-Waffen und Messer sollten wir verwenden.
Eine weitere Gruppe der Kompanie H (Hotel) stieß zu uns und ich teilte die Gruppen wie folgt. Matze
und Pedda gingen zur Fernsicherung mit Charlie auf den Hügel und Hotel säuberte „im Stillen“ das
Dorf. Prompt erfolgte ein Angriff auf dem Hügel. Ich hörte mir das alles in einem Erdloch an und
versuchte über Funk zu koordinieren. Wir hatten nur Verletzte, die im Dorf schnell geheilt wurden.
Charlie stieß in Richtung Checkpoint vor und befand sich permanent im Schusswechsel. Es war
schwer zu erkennen, wer eigentlich auf wenn schoss. Unterm Strich bin ich der Meinung, jeder
schoss irgendwie auf jeden. Überall knallte und ratterte es nur, aber so richtig gesehen habe ich
keinen. Also relativ sinnlos.

Allerdings möchte ich eins nicht unerwähnt lassen:
Ich lag nahe dem Raucherplatz vom Dorf in einer Senke. Einige TFler unterhielten sich laut in
österreichischem Dialekt. Und was ich da hörte, charakterisiert die Fraktion TF39 sehr treffend.
Der eine meinte, er ist ja nicht für Stress und Anstrengung hier. Er habe so viel Geld in seine
Ausrüstung gesteckt, dass es zu schade wäre wenn etwas kaputt gehe. Wenn er sich abrackern
möchte, hätte er zu den Rebellen gehen können. Bei der TF Seite habe er es nicht weit in die Offzone
und wenn er Spass will, greift er eben das Dorf oder die PMCs an. Die sind ja immerhin auch schon
500m von der Base entfernt…
Die Mission endete gegen 02:00 und wir hatten uns unsere Mütze Schlaf redlich verdient. An diesem
Tag sind wir in Summe gut 20km gelaufen.

Der letzte Tag:

Wir waren früh wach. Echo 2 rückte gegen 09:30 Richtung Village aus. Der Einsatz erfolgte mobil und
hatte den Zweck eine Bombe im PMC Camp zu platzieren. Da ich im Camp blieb und erste
Aufräumarbeiten vollzog, kenne ich Details nur vom Hörensagen. Im Camp war durchweg schönes
Wetter während unsere Teile am Village abschliessend in einen schönen Regenguss kamen. Ich
denke das war das einzig erwähnenswerte Highlight des Tages. Die Mission wurde aufgrund der
restriktiven Regeln, nicht über oder unter den Barrieren am PMC-Camp durch zuschiessen nicht
erfüllt und schon gegen 11:00 trafen unsere pitschnassen Krieger wieder im Camp ein. Das wars.
Ein paar TFler mussten wohl noch ihr Soll erfüllen und so kam es kurz vor Spielschluss noch zum
ersten richtigen „Alarm“ in unserem Camp. Wir waren jedoch schon voll in Aufbruchsstimmung,
weswegen uns das wenig kümmerte. Gesehen habe ich jedenfalls keinen Gegner.

Fazit:

Es war wieder ein typisches Event, für das man immense Vorbereitung in Kauf nimmt, man an seine
psychischen und physischen Grenzen stößt und welches dann viel zu schnell vorbei ist. Man hat
gerade die richtige Koordination gefunden und alle funktionieren wie es sein soll und schon ist der
Zauber vorbei. Aber nach der Borderwar ist vor der Borderwar und genau nach zwei Tagen habe ich
begonnen innerlich die nächste für mich vorzubereiten.
Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich bei den Teilnehmern von AK bedanken. Die Disziplin
und das Verhalten waren wiedermal top. Die Kameradschaft könnte nicht besser sein. Wir waren
eine aktive und wirkungsvolle Truppe, immer mit guter Laune, trotz verschüttgegangenem Rucksack,
Waffenproblemen, fehlenden Kippen und gebrochenen Zeltstangen. Die Zuverlässigkeit und
gegenseitige Hilfsbereitschaft ist sehr viel wert. Unser Teamgast Pedda hatte einen durchweg sehr
guten Job als Spieler und Medic gemacht. Alle anderen waren in gewohnter Manier stark und
präsent.

Desweiteren gilt mein Dank im Namen von Delta an unser Partnerteam, die organisatorische und
logistische Meisterleistungen vollbracht haben. Ausserdem ist es sehr schwer so viele
unterschiedliche Leute bei Laune zu halten, zu beschäftigen und dabei spielerisch zu glänzen. Das hat
mich ein weiteres Mal sehr stark beeindruckt. Tito und Rolex sind hervorragende Führer mit
unterschiedlichen Ansprüchen, die in Summe passen. Es bleibt die Herausforderung, dass sie sich
gegenseitig auf die Reihe kriegen. Aber das ist wohl Geschwisterliebe ☺

Ich freu mich auf der Borderwar 8!


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#9

RE: Borderwar VII 24.-26.04.15

in Rückmeldungen zu Skirms und OPs. 14.05.2015 02:45
von Stoppelhopser • Admin und Mitglied des BKs | 3.079 Beiträge

Danke für die Rückmeldungen Luxus, ist interessant zu lesen wo ihr noch am Freitag unterwegs waren, da haben wir ja leider den Abmarsch der Echo Kompanie verpasst. Samstag haben wir ja dann so ziemlich dasselbe Erlebt!
Schade das wir beim Angriff am Freitag nicht dabei waren.

Noch was zur Knife Geschichte:
-Erstens du kannst keine Leute knifen oder noch mal hitten die eine Warnweste tragen, sie müssten dafür in die stabile Seitenlage von einem anderen Spieler gebracht worden sein. Daher ja auch die Warnweste. Die Spieler verbluten einfach nach 10 Minuten oder laufen direkt zum HQ.
-Zweitens ich finds immer komisch wenn Spieler so rum laufen als wären sie hit oder es ginge keine "Gefahr" von ihnen aus. Da es beim Airsoft leider keine deutlichen Signale bzw. kein richtiges Bewusstsein dafür gibt, ob Spieler im Spiel oder getroffen und aus dem Spiel sind. Ich bin grundsätzlich misstrauisch wenn mir Spieler ohne Warnweste entgegen kommen, auch wenn sie die Waffe geschultert tragen. Im ungünstigsten Fall schieße ich also noch mal auf solche Spieler, die sich dann aber meistens unverhältnis mäßig darüber aufregen. Ich finde es daher echt blöd wenn Spieler so tun als ob, dann aber hintenrum doch noch die Waffe -oder eben wie bei euch- das Messer ziehen. Ist letztens auch ne Sache der Fairness.


zuletzt bearbeitet 15.05.2015 04:54 | nach oben


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